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Frisbee-Seminar Bunte Hunde Wald

Zum ersten Mal veranstalteten die Bunten Hunde Wald heuer ein Seminar in der in Deutschland noch sehr jungen Sportart Hundefrisbee.
Dabei übten die sieben Teilnehmer unter Anleitung von Seminarleiterin Silke Schworm zunächst einige Wurftechniken, die dann einzeln auch mit den Hunden trainiert wurden. Vertreten waren Hunde verschiedenster Rassen und Mischungen, wobei das Spiel mit der bunten Scheibe Dobermann und Golden Retriever ebenso viel Spaß machte wie Australian Shepherd oder Border Collie.
Da sich das Seminar in erster Linie an Anfänger im Hundefrisbee richtete, wurde zu Beginn das richtige Springen des Hundes nach der Scheibe eingeübt, um hohe Gelenkbelastungen des Hundes zu vermeiden und optimale Spielbedingungen zu schaffen. Auch das Fangen der Scheibe, Aufbau von Motivation und Grundlagen des regelmäßigen Trainings mit und ohne Hund wurden besprochen. Sehr großen Wert legte die Seminarleiterin, die mit ihrer Australian Shepherdhündin Biene selbst international erfolgreich spielt und sich unter anderem beim Butch Cassidy Cup in Karlsruhe gegen Teams aus ganz Europa und den USA behauptete, auch auf die richtige Wahl der Scheiben. Daher dürfe nur mit speziellen Hundefrisbees ohne jegliche Löcher oder Erhebungen gespielt werden, so Silke Schworm, da diese eine große Verletzungsgefahr für das empfindliche Maul und die Zähne des Hundes darstellen können.
Im zweiten Teil am Nachmittag wurden erneut Wurftechniken trainiert, allerdings bereits deutlich schwierigere, die nicht nur einige Geschicklichkeit von den Werfern abverlangten, sondern die laut Silke Schworm auch mit den Hunden erst durchgeführt werden sollten, wenn der Hundeführer die Würfe gut beherrscht. Das richtige Fliegen der Scheibe sei eine Grundvoraussetzung, um Verletzungen vorzubeugen und Spaß am Training zu haben, so die Seminarleiterin. In Gruppenübungen wurde außerdem der Zeitdruck beim Werfen von mehreren Scheiben simuliert, der bei motivierten Hunden, die die Scheiben sehr schnell zurückbringen, unweigerlich entsteht. Mit den Hunden selbst wurden außerdem Sprünge über die Beine als erste Grundlage für spätere Elemente einer Freestyle-Kür eingeübt.
Besonders erfreulich war auch das große Interesse am Hundefrisbee bei den Zuschauern, die nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern sogar bis aus einem Umkreis von über 100 Kilometern nach Wald kamen, um zuzusehen, zu fachsimpeln und selbst zu spielen.
Ansprechpartner sowie Informationen zu weiteren Veranstaltungen der Bunden Hunde gibt’s auf der Internetseite des Vereins Bunte Hunde in Wald.

 
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