Alle Rassen | working-dog.eu
Basisausbildung


VDH-Hundeführerschein - jetzt neu im DVG Landesverband Bayern

Neun hoch motivierte Hundesportlerinnen folgten am 12.und 13.Juli 2014  der Einladung der Hundefreunde “Hundum-aktiv“ unter der Leitung von Heike und Stefan Patzelsperger, sich einer Fortbildung zum Ausbilder des bundeseinheitlichen VDH-Hundeführerscheins zu unterziehen. Mit tatkräftiger Unterstützung des Bürgermeisters der schönen Stadt Wörth a.d.Isar, Herrn Stefan Scheibenzuber, der freundlicherweise einen großen Schulungsraum im Rathaus Wörth für diese 2-Tages-Veranstaltung zur Verfügung stellte, konnte die Referentin Dunja Schmid, Leistungsrichter-Obfrau des DVG Landesverbandes Bayern, ein umfangreiches und anspruchsvolles Theorieprogramm mit den Teilnehmerinnen durcharbeiten. Dabei waren die tolle Ausstattung des gestellten Raumes im Rathaus, mit dem vorhandenen Multimedia System, äußerst hilfreich.

Die Hundesportfreunde “Hundum-aktiv“ um die Familie Patzelsperger sorgten in den Pausen für das leibliche Wohl aller Teilnehmer, die bis in den späten Samstagabend die anspruchsvolle Theorie gemeinsam “büffelten“ . Von großem Vorteil war dabei, dass alle Teilnehmer, die zukünftig als Ausbilder in den bayrischen DVG-Vereinen den VDH-Hundeführerschein anbieten und schulen werden, ein großes Maß an Vorwissen und praktischer Erfahrung mitbringen mussten. Grundsätzliche Voraussetzung, sich zum Ausbilder fortbilden zu lassen, ist der Sachkundenachweis für die Basisausbildung, der seinerseits schon aus 4 großen Modulen besteht und all das Grundwissen beinhaltet, welches wiederum die Basis zur Fortbildung in den “Ausbilderstatus“ für den VDH-Hundeführerschein darstellt.

Zur Abrundung dieser Schulung lud Dunja Schmid alle Teilnehmerinnen, die auch ihre Hunde mitgebracht hatte, am frühen Sonntagmorgen auf einen Sportplatz der Gemeinde Wörth ein, um das Erlernte in der praktischen Umsetzung zu verfeinern und zu festigen. Dabei wurde der komplette praktische Ablauf einer Prüfung simuliert, bei dem die einzelnen Teilnehmerinnen, unter der Aufsicht und Anleitung ihrer Seminarkolleginnen, die praktischen Übungen mit ihren Hunden vorführen mussten. Nach jeder Vorführung fand dann eine gemeinsame Manöverkritik statt, um den zukünftigen Ausbildern und Trainern dieses interessanten VDH Angebotes alle Mittel und Argumente an die Hand zu geben, die Ausbildung effizient und optimiert den interessierten Hundehaltern vermitteln zu können. Die dafür vorgesehenen 3 Stunden gingen wie im Flug vorüber, so dass die Referentin alle Teilnehmerinnen, noch vor der geplanten Mittagspause, zur finalen schriftlichen Lernzielkontrolle in Rathaus einlud. Die Auswertung dieser schriftlichen Prüfung fand direkt im Anschluss statt, und Dunja Schmid konnte voller Stolz und Freude allen Teilnehmerinnen ein bravouröses Testergebnis verkünden und allen zur bestandenen Ausbildereignungsprüfung zum VDH-Hundeführerschein gratulieren.

In ihren Schlussworten bedankten sich die Referentin Dunja Schmid und Heike Patzelsperger nochmals bei allen Teilnehmerinnen und Helfern für ein gelungenes und erfolgreiches Wochenende, welches jetzt dem DVG Landesverband Bayern neue Perspektiven in der Hundeausbildung eröffnet hat. Als sehr angenehm empfunden wurde von der Referentin die harmonische und gute Zusammenarbeit der Hundesportfreunde “Hundum-aktiv“ mit der Gemeinde Wörth, ganz speziell in Person des Bürgermeisters Herrn Stefan Scheibenzuber.

Zu hoffen ist, dass dieser gute Anfang jetzt Schule macht und vielen Hundehaltern neue Freude und Möglichkeiten mit ihrem Hund eröffnet. Der Startschuss ist gefallen!

 
Rally Obedience bei den Hundefreunden Wörth

Am Sonntag, 22.07.2012 wurde auf dem Platz der Hundefreunde Wörth ein Rally Obedience Turnier ausgetragen. Das erste Mal, in der noch sehr kurzen Geschichte des Rally Obedience, wurde auch ein Parcours der Klasse 1, zusätzlich zu den Beginnern, aufgebaut.

Zahlreiche Teilnehmer hatten sich angemeldet, um bei tollem Wetter in Wörth zu starten.
 
Rally Obedience ist eine noch relativ junge Hundesportart. welche aus Amerika kommt und dort vor einigen Jahren von Charles "Bud" Kramer entwickelt wurde. Während diese Sportart in Amerika schon eine große Anhängerschaft erobert hat ist sie in Deutschland noch recht unbekannt. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit des Mensch-Hund-Teams steht dabei im Vordergrund. Auch dürfen Hund und Mensch während ihrer “Arbeit“ ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden. Der Deutsche Hundesportverband hat seit einiger Zeit Rally Obedience anerkannt und das Regelwerk dazu erstellt.
 
Die erste Vorsitzende Marion Wagner begrüßte mit dem Trainer der Hundefreunde Wörth Robert Müller alle Teilnehmer recht herzlich und wünschte allen viel Glück auf dem Parcours. Nach spannenden Auswertungen durch die Richterin Angelika Just nach Zeit und Punkten wurde bei den Beginnern die Siegerin Iris Pürkel mit Loki vor Jutta Trinkaus mit Maggie und Andrea Rach mit Jack gekürt. Beim Beginnerpreis handelte es sich um einen Riesengeschenkkorb mit allerlei nützlichen für das Team. Bei den Teilnehmern der Klasse 1 konnte sich Claudia Marbach mit Attila vor Viola Fasching mit Rivaldi und Astrid Voss mit Mata Hari durchsetzen. Frau Marbach durfte sich über einen Gutschein für einen Schlittenhundevent der Glitnir-Ranch im Allgäu freuen. Als beste Teilnehmer der Hundefreunde Wörth kam Robert Müller mit Milo auf den 10. Platz bei den Beginnern und Ingrid Schacherer mit Eila auf einen bemerkenswerten 4. Platz in der Klasse 1.
 
Bei Kaffee und Kuchen und gegrillten Spezialitäten ließen die Hundefreunde Wörth mit allen Teilnehmern, Gönnern und Freunden den ereignisreichen Sonntag ausklingen.
Herzlichen Dank allen Sponsoren und Helfern, insbesondere dem Fressnapfteam in Dingolfing für die zahlreichen Preise.
 
Alle interessierten Mensch-Hund-Teams sind zum Schnuppern natürlich jederzeit auf dem Hundeplatz in Wörth herzlich willkommen. Es wird Welpen- und Junghundetraining mit der Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung, Turnierhundesport und Rally Obedience angeboten. Die verschiedenen Trainingszeiten der Hundefreunde Wörth e. V. stehen im Internet unter www.hundefreunde-woerth.com
 
Ein guter Chef

Ein Hund will wie der Mensch wissen, wohin er gehört und wonach er sich richten kann. Deshalb sucht er nach einem guten Vorbild, einem Anführer. Ein guter Chef erhält die Ordnung im Rudel oder unter seinen Mitarbeitern, gibt Chancen und verweist in die Schranken. Das was die Gemeinschaft zusammenhält, ist die Bindung untereinander. Um die Bindung herzustellen, ist die richtige Form der Kommunikation von entscheidender Bedeutung. Unter Hunden verläuft die Kommunikation klar und eindeutig, und mit derselben Erwartung begegnet der Hund auch dem Menschen.

Ein guter Hundechef zu werden ist eine Herausforderung, die jeder bewältigen kann, der mit Herz und Konsequenz bei der Sache ist. Ein Hund braucht neben der immer wieder genannten konsequenten Erziehung auch viel Herzlichkeit, freundliche Zuwendung, Spiele und Spaß. Denn der Hund ist auch ein Genusswesen. Er versucht angenehme Situationen immer wieder zu bekommen. Schafft der Hundeführer es, viele solcher schönen Erlebnisse herbeizuführen, wird er für den Hund interessant.

Ein Spaziergang, verknüpft mit spannenden Aufgaben und Spielen, motiviert das Tier ungemein. Ein Spiel muss aber sofort beendet werden, wenn der Hund einen Fehler macht, zum Beispiel zu wild wird oder zu fest zubeißt. Der abprupte Stopp des Spiels ist eine Strafe, die der Hund begreift.

Das Spielen macht natürlich beiden, Mensch und Tier, viel Spaß. Darüber hinaus hat es aber noch einen anderen Zweck: Es stellt eine Bindung zwischen Mensch und Hund her. Diese Bindung ist der Schlüssel zur guten Verständigung und einer gelungenen Hundeerziehung. Ein unabhängiger Hund, ohne Bindung an seinen Menschen, wird nur sehr schwer oder kaum erziehbar sein.  

Wie man mit dem Hund spielt, um die größtmögliche Bindung herzustellen, lernt man am besten unter fachkundiger Anleitung. Je früher damit begonnen wird, desto besser. Für Welpenbesitzer sind Welpenspielgruppen sehr empfehlenswert, weil die Hunde dort frei mit anderen Welpen toben können. Der Hundehalter kann hier unter fachkundiger Anleitung Verhalten beobachten und deuten lernen. Zudem ist das kontrollierte Spiel genauso möglich, wobei die Bindung des Hundes an den Menschen vertieft wird.
Auch das richtige Strafen kann hier erlernt werden. Dabei orientiert man sich am besten daran, wie eine Mutterhündin mit ihren Welpen umgeht. Sie straft immer schnell, gerecht und ist dabei nie zimperlich. Vor allem aber verträgt sie sich sehr bald wieder mit dem kleinen Hund und ist niemals nachtragend. Man muss sich also schon Zeit nehmen sich auf den Hund wirklich einlassen und sein Sprache lernen.

Wie viel Erziehung ein Hund braucht, wie gut ein Hund erzogen sein muss, das ist schließlich jedem Hundehalter selbst überlassen. Als Hundefreund hat man die Pflicht, seinen Hund so zu erziehen, dass er für andere keine Gefahr darstellt. Dazu ist ein Grundtraining, für das es auf jedem Hundeplatz Kursangebote gibt, Voraussetzung. Verhaltenstraining im Kreise der unterschiedlichsten Vierbeiner und die Begegenung mit vielen Menschen, die Vermittlung von Grundgehorsamsübungen und die Gewöhnung an den Straßenverkehr, an Radfahrer und Jogger, führt dann schon hin zum Team-Test oder zur Begleithundeprüfung. 

 


Alle Rassen | working-dog.eu